Handys werden zu Mini-Computern, Computer zu kompakten Rechenzentren und Einzelarbeitsplätze zu weltweit vernetzten Schaltzentralen. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Warum sollte er ausgerechnet die Komponente des modernen Lebens, auf der wir den Großteil unserer Zeit aussitzen unbeachtet lassen? Die Dauphin HumanDesign® Group beantwortet diese Frage schon seit Jahren ebenso nachdrücklich wie vorausschauend, was Ergonomie und Design anbelangt. Jetzt setzen die international bekannten Gestalter ganzheitlich durchdachter Bürolandschaften wiederum ein Zeichen. Diesmal ein technologisches: Intelligente Sensortechnik macht den Bürostuhl zum Multimanager!
Ausbaufähige Position – hier Programm
Die innovationsfreudigen Macher aus dem mittelfränkischen Offenhausen haben längst erkannt, dass es heute nicht mehr nur um die Beschaffung von Büromöbeln geht. Mensch, Raum, Einrichtung und Bewirtschaftung sind im Kontext zu sehen und im Sinne des Facility Managements zu interpretieren. Früher war ein Stuhl ein Stuhl und nichts als ein Stuhl – er ermöglichte schlicht das Platznehmen und nichts anderes. Später erleichterte er im Büro das Langzeitsitzen dank innovativer Synchrontechnik. Heute allerdings macht der Bürostuhl nicht nur das Sitzen angenehmer, sondern ist vielmehr der Dreh- und Angelpunkt der zeitgemäßen und nutzerorientierten Arbeitswelt. Also liegt es nahe, seine Position auszubauen – zur zentralen Steuerstelle für das energetisch und ergonomisch, organisatorisch und sicherheitstechnisch optimierte Officemanagement. Gedacht, gemacht: Künftig sind Bürostühle aus dem Programm der Dauphin HumanDesign Group optional auch als Multimanager zu haben und nahezu alle Artgenossen, die bereits einen festen Platz im Büro haben, nachträglich zu Allroundtalenten aufrüstbar.
Sinnige Sensorik „spürt“, was zu tun ist
Viele Szenarien, in denen der mit Superhirn ausgestattete Sensorstuhl die Kontrolle übernimmt, sind schon heute Realität, andere noch Zukunftsmusik. Gängiger Standard werden früher oder später beide Varianten des Fortschritts sein. Dabei funktioniert das intelligente System eigentlich ganz einfach: In der Sitzfläche des Bürostuhls befindet sich ein Sender, der „spürt“, ob das Möbel besetzt oder frei ist. Dieses simple Signal wird an beliebig viele Empfänger übertragen, die beispielsweise in den Steckern von Computern, Monitoren, Druckern, Stereoanlagen, Fernsehern oder anderem technischem Equipment integriert sind. Selbst Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung, sei es im Einzelbüro oder auf der gesamten Etage, lassen sich ankoppeln. Umgekehrt kann auch ein Empfänger mit elektrischen Impulsen von bis zu 30 einzelnen Sendern gespeist werden. Batterie- und kabellos. Hinzu kommen alternativ Wandsender, die als Tastschalter ausgebildet sind und direkt kabellos auf Glas oder Wand geklebt werden. Was dadurch möglich wird, kann man sich wie folgt vorstellen:
Energisches Engagement gegen Vergesslichkeit
Mensch bezieht frühmorgens am Arbeitsplatz Stellung und nimmt sein Büro in Betrieb. Das Telefon klingelt, kurzfristig wird eine wichtige Besprechung anberaumt. Mensch verlässt das Büro und kommt Stunden später zurück. In der Zwischenzeit läuft der PC auf Hochtouren, das Licht brennt, die Heizung glüht und das zwecks musikalischer Berieselung angeschaltete Radio schallt in die gähnende Leere. Dieser Fall verursacht im Einzelnen sicher keinen enormen Schaden. Doch wenn alltäglich hunderte Mitarbeiter in ähnlicher Manier verfahren, womöglich auch noch ein Wochenende bis zur Wiederkehr vergeht, schlägt das beträchtlich zu Buche. Schließlich wird Strom immer teurer. Deshalb reagiert der intelligente Sensorstuhl auf das Aufstehen seines Besitzers äußerst sensibel. Er schaltet einfach nach einer genau definierbaren Zeit auf „aus“, steuert damit alle ihm anvertrauten Gerätschaften im Umkreis von bis zu 30 Metern und spart somit hochprozentig Energie.
Stuhl führt Regie mit System
Bereits dieses einfache Beispiel lässt erahnen, welches enorme Potenzial die technologische Neuerung im Dauphin-Bürostuhl birgt. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten praktisch unendlich und über das klassische Officemanagement hinaus grenzenlos. Vor allem, weil die Sensorik nicht nur die gesamte Gebäudetechnik steuern, sondern auch visuell und akustisch Meldung machen kann. Man denke nur an Bereiche, in denen mit Feuer und Flamme, Gasen und Dämpfen gearbeitet wird. Hier trägt der Sensorstuhl zur Sicherheit bei, in dem er etwa Lötkolben, Abluftanlagen, Messgeräte und dergleichen mehr bei Abwesenheit regelt.
Wo die Information „besetzt“ oder „frei“ aus Kontrollgründen oder zu organisatorischen Zwecken richtig wichtig ist – in Fluglotsen- und Rettungsleitstellen, Messekabinen und Konferenzräumen, Arztsprechzimmern oder Tonstudios, auf dem Display des Pförtners oder Infobildschirm für Arbeitnehmer mit floatenden Arbeitsplätzen – führt der Stuhl ebenfalls sehr sinnvoll Regie. In diesem Fall gibt er als Präsenzmelder rotes oder grünes Licht.
Verlässliche Vertretung beim Beine vertreten
Schließlich macht der vielfach talentierte Bürostuhl von Dauphin auch noch das, was er von Haus aus europaweit als einer der Besten kann: den Rücken seines Besitzers gesund erhalten. Diese alternative und keineswegs weniger attraktive Anwendung des innovativen Sensorikprogrammes nennt sich „standup&move“ und schlägt gemäß terminierter Voreinstellung Alarm. Das Licht- oder Tonsignal ist als „eben mal aufstehen und bewegen!“ zu verstehen. Das Sitzmöbel erinnert in bestimmten Abständen an regelmäßige Bewegungspausen wie noble Autos ans Anlegen der Sitzgurte. Sollte aus der kurzen Unterbrechung dann doch eine längere Pause werden, kann man wirtschaftliche, sicherheitstechnische oder organisatorische Belange getrost vergessen. Denn während sich der Mensch die Beine vertritt, sorgt für verlässliche Vertretung – wie sollte es anders sein – sein Bürostuhl von Dauphin.









