Der ganzheitliche Ansatz der Neuen Ergonomie fördert Gesundheit und Wohlbefinden im Büro

Motivation und Leistungsfreude der Mitarbeiter sind maßgebliche Faktoren für den Unternehmenserfolg. Ist der Mensch gesund, kann er sein volles Potenzial entfalten. Doch jährlich gehen viele Ausfallzeiten insbesondere auf das Konto von Rückenbeschwerden, aber auch auf psycho-soziale Aspekte wie Stress, Zeitdruck und Mobbing zurück. Nicht umsonst beschreibt die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit als Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie gesund erhaltend und gesundheitsfördernd sind eigentlich die Verhältnisse im Büro?

Bei der Umsetzung eines präventiven Gesundheitsmanagements gilt es vorrangig, die leistungsmindernden Aspekte sowie die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter im Arbeitsprozess zu identifizieren und entsprechende Präventiv-Maßnahmen einzuleiten. Dabei kann der ganzheitliche Ansatz der Neuen Ergonomie helfen. Deren Vertreter tragen den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung, indem sie sich am Menschen orientieren und die Arbeitswelt im Büro ganzheitlich betrachten. Vor diesem Hintergrund wird Ganzheitlichkeit nicht mit der Vollständigkeit eines Möbelsortiments oder einer Produktfamilie gleichgesetzt. Das würde schließlich nur einen Teilaspekt der Arbeitswelt Büro berücksichtigen. Aus der ganzheitlichen Perspektive heraus bezieht die Neue Ergonomie auch stets das psychomentale Leistungsvermögen mit ein. Die angestrebte Fitness erfordert eine gelungene Kombination zwischen der körperlichen und geistigen Verfassung. Leistungs-, Ermüdungs- und Erholungsphasen sind dabei gleichwertig zu berücksichtigende Faktoren. Damit geht das Verständnis der Neuen Ergonomie über die üblichen ergonomischen DIN-Normen hinaus. Diese beschreiben bekanntlich nur Mindestanforderungen für einzelne Arbeitsbereiche wie etwa der Bildschirmabstand, die Tischhöhe etc. Das Zusammenwirken der Bereiche bleibt dabei völlig unberücksichtigt.


Vertreter der Neuen Ergonomie hingegen planen ganzheitlich und damit präventiv. Dafür berücksichtigen sie frühzeitig die menschlichen Bedürfnisse im Arbeitsprozess. Gleichzeitig bringen sie die aktuellen Erkenntnisse aus verschiedenen Fachdisziplinen wie Architektur, Facility Management, Akustik, Ergonomie, Arbeitswissenschaften etc. ein. Auf dieser Basis können bedarfsgerechte Raumkonzepte ganzheitlich geplant werden. Eine solche 'Humanisierung der Arbeitswelt' spiegelt sich aber nicht nur in der Gestaltung von Büroräumen und Arbeitsplätzen wider, sondern wird auch im letzten Detail der technischen Ausstattung zum Beispiel von Bürostühlen berücksichtigt.


Muss Sitzen krank machen?

Der Bürostuhl ist und bleibt eine feste Größe im Büroalltag. Einige Arbeiten sind halt sitzend am einfachsten zu erledigen. Vermeiden lassen sich die negativen Folgen des täglichen Sitzmarathons wie Verspannungen, Rückenbeschwerden oder Kopfschmerzen durch den gezielten Wechsel zwischen An- und Entspannung beim Sitzen. Dies zu unterstützen ist ein wesentliches Ziel der Neuen Ergonomie, zu deren Vertreter die Dauphin HumanDesign Group GmbH & Co. KG zählt. In diesem Sinn bilden der Mensch, seine Aufgaben im Arbeitsprozess und der Arbeitsplatz ein zusammenhängendes System, das sich wechselseitig beeinflusst. Aus diesem Denkansatz heraus betrachten die Vertreter der Neuen Ergonomie auch den Körper ganzheitlich und definieren zum Beispiel die menschliche Haltung als Zusammenspiel der passiven (Bandscheiben, Wirbelgelenke, Bänder, Wirbelkörper), aktiven (Muskulatur) und formenden (Gehirn, Nerven, Rückenmark) Komponenten. Ergebnisse dieses Denkens sind präventive Techniken, die in guten Funktionsstühlen den passiven Haltungsapparat in jeder Sitzsituation unterstützen. Der aktive Bewegungsapparat wird dynamisiert. Das wirkt sich dann wiederum positiv motivierend auf die Psyche aus. Doch Vorsicht: Ein Herumrutschen auf einem bequemen Stuhl ist damit nicht gemeint. Unkontrollierte Bewegungen können durchaus bestehende Haltungsprobleme verschlimmern. Erst Dynamik durch physiologisch gesteuertes Sitzen nach dem ganzheitlichen Ansatz der Neuen Ergonomie ist der Schlüssel zu Prävention und Gesundheitsförderung.


In einer zusammenhängenden Einheit "Arbeitsplatz" müssen sich die Arbeitsmittel wie etwa Bürostühle flexibel und möglichst intuitiv an die Bewegungsbedürfnisse und Arbeitsanforderungen anpassen. Das gilt umso mehr bei Arbeitsplätzen, an denen mehrere Menschen arbeiten. Schließlich ist jeder Mensch anders. Es gibt normal gewachsene, sehr große und sehr kleine Menschen. Der Individualität des Einzelnen können insbesondere Bürostühle nach dem Prinzip eines Baukastens entsprechen. Solche Stuhlsysteme gleichen flexibel das Verhältnis zwischen der passenden Sitzhöhe für einen Benutzer zu dessen individueller Körpergröße aus.


Die Sitztechniken der Neuen Ergonomie

Durch die konsequente Anwendung der Prinzipien der Neuen Ergonomie wurden von der Dauphin HumanDesign Group spezielle Techniken für das physiologisch gesteuerte Sitzen entwickelt. Beispielsweise sorgt die patentierte Sitztechnik "Syncro-Dynamic" für dynamisches Sitzen im Körperlot. Bei dieser Technik folgen Sitz und Rückenlehne den Bewegungen des Sitzenden synchron im stets richtigen Winkelverhältnis. Einmal auf das individuelle Körpergewicht eingestellt, wird durch den gleich bleibenden Gegendruck der Rückenlehne eine ausgewogene Sitzhaltung im gesamten Bewegungsablauf erzielt – Experten sprechen von einem automatischen Gewichtsausgleich.


Die Sitztechnik "Syncro-Activ-Balance" ermöglicht eine stufenlose Verstellung des gesamten Stuhloberteils nach vorn (Sitzneigung bis -12°) sowie nach hinten (Rückenlehnenneigung bis 128°). Die automatische Sitzneigeverstellung sorgt für Aufrichtungsimpulse der Wirbelsäule. Die Sitzneigung löst eine Beckenkippung nach vorn aus, der Brustkorb wird angehoben und die Halswirbelsäule gestreckt. Zusätzlich unterstützt die weit nach vorn kommende Rückenlehne (bis 78°) die Lendenwirbelsäule auch in der vordersten Sitzhaltung. Auf Wunsch kann mittels Schiebesitz die Sitztiefe perfekt auf die Körpermaße sehr großer wie auch sehr kleiner Menschen eingestellt werden.


Der Öffnungswinkel (128°) der Rückenlehne lädt im Sitzen zur körperlichen Entspannung ein, die etwa für kreative Denkpausen oder lange Telefonate genutzt werden können. Gleichzeitig achten Vertreter der Neuen Ergonomie auf eine einfache und intuitive Bedienung der technischen Features, so dass diese wirklich genutzt werden. Damit kann auch den Anforderungen wechselnder Nutzer mit unterschiedlicher Statur schnell entsprochen werden.


Alles im Lot

Bürostühle mit Sitztechniken nach den Erkenntnissen der Neuen Ergonomie sind in der Lage, die körperliche Energiebilanz von Bewegung und Ruhe, Belastung und Entlastung auszugleichen. Gerade wenn etwa das Bewusstsein für die eigene Körperhaltung durch konzentriertes Arbeiten überlagert wird, unterstützen sie den Körper in allen denkbaren Sitzpositionen – und zwar wirbelsäulengerecht, bandscheibenfreundlich und muskelökonomisch. Der Mensch sitzt im Lot und hält in allen Sitzpositionen sein Gleichgewicht. Solche zeitgemäßen Sitzlösungen helfen, die negativen Folgen des täglichen Sitzmarathons zu korrigieren und steigern damit auch die Leistungsfreude. Produktivität ist schließlich eine Frage der Haltung.


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